Limbach-Oberfrohna

1. Den Bürgern (96 %) ist ein tiergerechtes Leben in der Nutztierhaltung wichtig: Die gesellschaftliche Relevanz des Themas Tierschutz/Tierwohlbefinden steigt.

2. Die Bürger (81 %) fordern von der Politik klare und strengere Tierschutzgesetze zu verabschieden und zu überwachen.

3. Die Bürger (96 %) sehen die landwirtschaftlichen Betriebe in der Pflicht, die Bedingungen für ein verbessertes Wohlbefinden der Tiere in die Praxis umzusetzen und zu kontrollieren.

4. Die Bürger fordern Strafen (91%) und Geldbußen (88 %) bei Nichteinhaltung der Tierwohlbefindlichkeits-Vorschriften.

5. Die Mehrheit der Konsumenten (59 %) hat ein gestiegenes Interesse an Tierschutz-Gütesiegeln.

6. Die Konsumenten (79 %) fordern von Industrie und Handel Gütesiegel für Fleischwaren.

7. Die Konsumenten fordern von der Politik mehr Einsatz für das Tierwohlbefinden und sehen die persönliche Eigenverantwortung steigen.

8. Die Bürger (93 %) sehen die Hauptaufgabe von Tierschutzorganisationen in der Offenlegung und Aufklärung von Missständen in der Nutztierhaltung und Kooperationen mit dem Handel.

9. Die Mehrheit von 62 % der Konsumenten erwartet, dass in den nächsten zwanzig Jahren der Fleischkonsum nicht steigen wird.

10. Eine überraschend große Mehrheit (14 %) kann sich schon heute vorstellen, in zwanzig Jahren tierloses Fleisch zu konsumieren.